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Tage 2-3 in Neu Delhi

An meinem zweiten Tag in Neu Delhi verschlief ich erstmal hoffnungslos. Ich verpasste das Frühstück mit der Kolumbierin (Sara) und kam sogar zu spät zur Arbeit. Ich werde hier in diesem öffentlichen Bereich nichts über meine Firma schreiben um keine Probleme zu bekommen!Nach der Arbeit holten mich dann Manas, Asmita und Anushka (Teamleader of iGIP AIESEC Neu Delhi) ab. Zunächst wollten sie mir ein paar Wohnungen zeigen, jedoch nachdem mein Chef mir eine Alternative in direkter Nähe des Office verschafft hatte und ich nach dem vorigen Tag erstmal keine Lust auf eine weitere Odyssee hatte bat ich darum mit mir ins Stadtzentrum in eine Bar zu gehen.In der Bar in Connaught Place, im Gespräch mit den AIESECern lernte ich viele Dinge: Ich lernte, dass Alkohol und Tabbak in Indien teurer sind wie bei uns, obwohl doch alles Andere meist billiger ist. Dann lernte ich wie verrückt die Inder nach Kricket sind. Ich lernte, dass der Geringste Teil der Musik aus Indien von Bollywood kommt. Außerdem erfuhr ich, dass die Inder zwar nichtmehr mit 10 verheiratet werden, jedoch das sie vor der Heirat sehr viel weniger Beziehungen haben wie wir. Außerdem sind zumindest die Inder, die nicht arm sind und Zugang zu Bildung haben mindestens genauso liberal und offen (openmindet) wie wir und dann noch das Anushka nichts verträgt.Es war ein sehr schöner und ausgelassener Abend!(was man nicht alles bei ein paar Bierchen erfährt)An meinem dritten Tag nahm ich dann endlich das Frühstück bei Sara war und bekam endlich mal gescheiten Kaffee in diesem Land (Man bekommt hier so gut wie nur Instentkaffe von Nestle in dem schon Milch und Zucker drin ist).Nach der Arbeit fuhren Sara, der Italiener (Piero(Recruiter/Mentor/Freund) und der Afrikaner (Stirl) mit mir mit der Metro zu einem Hostel in Süd Delhi.Bevor ich fortfahre muss ich zunächst etwas über die Metro in Delhi loswerden: Sie ist zumeist so überfüllt wie es sich ein Deutscher kaum vorstellen kann, dann ist ein Gedrängel und Gestoße an den Eingängen, wie ich es in Deutschland nur von meinem Schulbus aus der Grundschulzeit kenne. Wenn die Sitzplätze belegt sind, dann setzen sich die Leute auch gerne mal auf den Boden. Der große Vorteil ist jedoch, dass es eine super Klimaanlage gibt, die bei so vielen Menschen und 40 Grad im Schatten immer sehr angenehm ist, außerdem ist es die preiswerteste Art zu Reisen.Also zurück zum Hostel! Ein Mädchen Namens Melanie aus Deutschland führte uns herum und zeigte uns alles (Ich hatte ihren Kontakt von Anushka am Tag zuvor bekommen). In dem Hostel leben in etwa 50 Leute miteinander, in Zimmern von jeweils bis zu 4 Personen. Es gibt für alle Leute nur eine kleine Küche und eine handvoll Kühlschränke. Außerdem ist momentan kein Zimmer frei.Nach der Besichtigung gingen wir alle in die Bar gegenüber des Hostels. Dort herrschte eine Bombenstimmung, weil gerade ein Kricketspiel ausgetragen wurde. Ihr könnt mir glauben, dass die Inder mindestens so auf das Kricket abfahren wie wir auf Fußball. Das gejubel war unglaublich, außerdem sah ich an dem Abend nicht wenige Leute beten und sogar die eine oder andere Träne vergießen. Wir tauschten uns über unsere bisherigen Erlebnise aus, aßen und tranken und es war ein sehr schöner Abend!Auf dem Rückweg teilte ich mir dann ein Taxi mit Sara. Auf dem Rückweg sah ich dann das erste Mal einen Elefanten auf der Straße, dass India Gate im Zentrum und ein Autofahrter, der es geschafft hatte so auf einer Verkehrsinsel hängen zu bleiben, dass alle 4 Räder in der Luft hingen.

2.4.16 08:35

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